Heimatwärts

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Ein lang verbrachtes Wochenende mit den Kindern bei den Großeltern. Im Dorf meiner Kindheit, am Rand der Eifel. Mit langen Waldspaziergängen, Pilzen aller Art, geschnitzten Kürbissen, Kirmesbesuch (sie spielen dort immer noch die gleichen Discohits wie vor 20 Jahren!!), verlassenen Obstwiesen und Körben voll gesammelter Zwetschgen, Äpfeln & Birnen.
Dazu mühsam gepflückte Hagebutte, das Rezept aus Uromas Kochbuch will ausprobiert werden.

 
Pfannküchlein nach Omas Art.
Pro Person 3 EL Mehl mit einer großzügigen Messerspitze Backpulver und einem guten Schuß Milch verrühren.
Ein Ei trennen, das Gelb direkt hinein in den Teig, das Weiß will geschlagen werden und vorsichtig untergehoben.
Apfel schälen und in feine Scheiben schneiden.

Butter in der Pfanne bei sanfter Temperatur schmelzen und einen Klacks Teig hineingeben.
Mit den Apfelscheiben belegen und sanft anbraten, drehen und – etwas kürzer – auf der anderen Seite backen.

Noch warm mit Zucker & Zimt bestreuen.

Noch mehr Punkte

karamelo_Holundersaft_04 Holundersaft selbstgemachtHolundersaft selbstgemacht

Diesmal: Die kleinen, schwarzen, die mit Vorliebe vom Tisch auf den Boden herunterrollen und darauf warten, dass ein unaufmerksamer Fuß darauf tritt.
Und die soviel Geduld erfordern, um sie von ihren feinen roten Stielchen zu befreien. Aber deren herber Geschmack, der auch nach dem Süßen mit Zucker noch in zarten Nuancen bleibt, für mich pure Erinnerung ist. Versetzt mit Sprudelwasser die Limonade meiner Kindheits-Spätsommer.

 

—— Holundersaft ——-
Man nehme soviel Beeren,wie man pflücken und tragen kann. Entstiehle sie sorgfältig, gebe sie in einen großen Topf und fülle mit genau so viel Wasser auf, dass die obersten Kugeln gerade bedeckt sind. Einmal aufkochen und dann 10 Minuten leise köcheln lassen. Den Duft genießen.
Die heißen Beeren samt Wasser durch ein (Küchenhand)Tuch in einen zweiten Topf abseihen, das Tuch anschließend ordentlich drücken & quetschen, damit auch ja kein Tropfen des mühevollen Tuns verloren geht.
Nun kommt der (Rohrohr)Zucker dazu im Verhältnis 2:1, wenn man mag, sonst tut es auch weniger. Ein paar Zitronen pressen, Saft und Zucker zum Holundersaft geben und nochmal aufkochen. Noch heiß in sterilisierte Flaschen abfüllen – und Sprudel kaufen gehen.

Und wer genug gepflückt hat, der teilt den mit Wasser gekochten Saft in zwei Mengen und nimmt für die zweite Portion statt dem Rohrohrzucker Gelierzucker, ebenfalls den Saft von Zitronen, und kocht noch ein feines Gelee.

Blättriges

Kleine Blätter mit der Blumenpresse getrocknet

Faszinosum Blatt. Blättchen, aus der Presse gefallen.
Mitsamt den Spuren ihrer Vorgänger, die sich in das über die Jahre vergilbte Papier gedrückt haben, die teilweise noch von Schulzeiten sprechen. Von Herbarien, die in der Sachkunde angelegt wurden. Von Sammlungen meiner Mutter, in den Zeiten, in denen ich nichts mit Floralem anzufangen wusste. Vom wiederentdecken – und heute fleissigen befüllen & pressen.

Andere Blätter, am Wochenende Seite um Seite verschlungen und ein Nieaufhörenmögen gewünscht.

 
PS: Eine kleine Ankündigung vorweg: Die Shops werden am Mittwoch geschlossen, karamelo macht Urlaub bis zum 30. August.

 

… auf dem Bauernhof

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Kurzurlaub in der Eifel // Hungerburg

Zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal: ein kleiner Kurzurlaub in der Eifel. Auf einer Burg, die gar keine ist, dafür aber mit viel Viehzeugs aufwarten kann, das sich im Sturm die Herzen der kleinen & der großen Gäste erobert hat. Drumherum, nichts. Oder doch, viel: Wald, Wiese, Felsen. Und Landluft. Ein Duftaufnahmegerät hätte ich mir gewünscht. Für den Geruch der blühenden Wiesen im Hochsommer und des kühlen Leders in der Sattelkammer, für den moosigen Duft des Waldes und dem von frischem Stroh.

Getopftes & gepflanztes

karamelo_Pflanzen_ziehen_02 karamelo_Pflanzen_ziehen_03   karamelo_Pflanzen_ziehen_04 Hummelglück & Zitronenkerne pflanzen Zitrone aus Kernen ziehen Wassermelone aus Kernen ziehen Wassermelone aus Kernen ziehen Wassermelone aus Kernen ziehen

Muße. Zeit für mich. Zeit für meine kleinen grünen Freunde. Buddeln, graben, pflanzen. Love it! Schrieb ich ja schon an andere Stelle … Der perfekte Ausgleich für den Tag vor dem Bildschirm.
Mich reizt der Gedanke, Dinge wachsen zu sehen. An einem Kern die erste Wurzel zu entdecken (bei meinen, mittlerweile drei, Avocados bisher leider noch nicht!), den kleinen Spross, der vorsichtig aus der Erde lugt, die ersten Blätter, die sich zart entfalten.
Wie bei den gesammelten Kernen aus dem letzten Sommerurlaub, die mein Herz hüpfen lassen: Sardische Wassermelonen, ob die sich auch auf dem Acker gut machen?
Ausserdem versucht: Zitronen & Quitten aus Kernen zu ziehen. Aus der Blümchentasse der Sauren schaut ein kleiner grüner Zweig hervor. Ob das schon die Zitrone ist??
Dazu Bohnen, vom Schulfreund des großen Kindes, in der Hosentasche desselbigen entdeckt und eingegraben.
Und sonst, wird abgeknipst bei Freunden & Bekannten oder auch am Wegesrand, wo ich das hübsch gelb blühende Semper Vivum gefunden habe.
Alles wächst.

In diesem Sinne: Habt ein grünes Wochenende!

Fundstücke

Flohmarkt-Funde

Flohmärkte und Sperrmüllgut ziehen mich magisch an.
Ein kurzer Stop, ein Drüberhuschen, mindestens einen kleinen Blick darauf werfen, was andere loswerden wollen.
Schatzsuche. Fundstücke. Geschichten.
Immer die Frage im Sinn, was die Stücke vormals erlebt haben. Welche Erinnerungen sie tragen mögen?

Papiervögel

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Tschilp Tschilp.


Vögel aus (Alt)Papier. Für die Nido und für Zuhause. 


Schönes Papier, buntes, gemustertes, bereits beschriebenes, Umschläge mit schönen Briefmarken, ausländische Zeitungen hebe ich auf. Kann man bestimmt nochmal gebrauchen.
Zum Beispiel für diese kinderleicht gebastelten Vögel aus UPgecyceltem Papier, die sich nicht nur am Osterzweig gut machen, sondern auch gern an Wand & Fenster lang tanzen.
Und da die Vögel keine naturgetreue, exakte Form haben müssen, können auch kleine, mit der Schere noch ungeübte Kinderhände mitbasteln.

Alles, was ihr dafür braucht sind:
Papierreste, Schere, Kleber, Locher, Nadel & Faden und Masking-Tape (oder anderes Klebeband, was sich später wieder rückstandsfrei von der Wand ablösen lässt).

Als erstes sucht man sich ein Papier für den Körper aus.
Daraus wird eine runde Fläche ausgeschnitten. Eben so, wie man sich einen Vogelkörper vorstellt.
Dabei unbedingt der Fantasie freien Lauf lassen: der Körper kann auch kugelrund, eierförmig oder spitz sein.

Dann legt man diese Form als Schablone spiegelverkehrt auf ein zweites Papier, zeichnet sie mit dem Bleistift ab und schneidet auch diese Fläche aus.
Auch schön: für den zweiten Körper ein anderes Papier auswählen, dann sieht der Vogel auf jeder Seite anders aus!
Hat man für den Körper feines Transparentpapier gewählt, empfiehlt es sich, zwei dünne Pappen darunter zu kleben. Damit gewinnt der Papiervogel an Stabilität und man sieht die Klebestellen von Schnabel, Schwanzfedern & Co später nicht.

Als nächstes kommt die Qual der Wahl: welche Farbe sollen Schnabel und Beine haben, aus welchem Papier die Flügel sein?
Aussuchen, ausschneiden, anlegen und loskleben.
Schnabel, Schwanzfeder(n) und Beine werden von innen zwischen die Körperteile gelegt und dort festgeklebt. Die Flügel können auch aussen befestigt werden. Anschließend kommt die zweite Körperhälfte wie ein Deckel obendrauf.

Zu guter Letzt kommt braucht das Vögelchen noch Augen. Mit dem Locher werden zwei kleine Kreise ausgestanzt und ebenfalls aufgeklebt.

Den Faden einfädeln, durch den Piepmatz stechen & zuknoten.
Fertig!

Wenn die Vögel nicht hängen sollen, einfach mit einem Klebeband-Röllchen an Wand, Schrank oder Fenster befestigen.

 

 

 

Frühlingstage

Butterblumen

Eine Reminiszenz an den vergangenen Sommer. An warme Tagen, an den Garten. An Ferien.

Mit einem Schulkind in der Familie stellt sich nun auch für mehrmals im Jahr die Frage nach dem Verbringen der freien Tage.
In den letzten Jahren bedeutete Ostern ein paar geruhsame Tage mit den Großeltern, lange Spaziergänge, Eiersuchen im Garten, ausgedehntes Tafeln, Möhrenkuchen und schokoladenverschmierte Kindergesichter.

In diesem Jahr rief uns das Meer – und wir haben Ja gesagt. Zum Norden Frankreichs und seine wilden Küsten.
Zum Surfen, zum Lesen, zum Dasein.
Ich kann den Wind an der Nasenspitze schon fast fühlen!

Deswegen schließen am Freitag die Türen der Shops für zwei Wochen und auch versandfuerumme steht dann still.

 

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